Traumurlaub in Tansania

reisewelt - Reisetagebuch

Traumurlaub in Tansania im Juni 2021 (Tagesberichte unserer Kunden aus Osthessen)

Aktuell genießen die beiden reisewelt-Gäste eine ganz besondere Zeit in Tansania – sie haben sich mit dieser Reise einen Traum erfüllt und erleben ein herrliches Land, freundliche Menschen und das alles in ganz viel Natur mit tierischen Begegnungen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen des Reisetagesbuchs und werden dieses fortlaufend ergänzen.

Tag 1 – 3:

Anreise / Tag zur freien Verfügung / Ausflug nach Moshi

…. Nachdem wir nach unserer Ankunft am Kilimanjaro Airport sehr herzlich mit einer Tasse Kaffee von Hosea empfangen wurden, haben wir den ersten Tag in der schönen Chanya Lodge zum Entspannen genutzt. Heute ging es dann zum ersten Mal raus, die Schönheit Afrikas zu erkunden. Mit einem ortskundigen Guide ging es durch eine üppige, grüne Landschaft zu einem wunderschönen Wasserfall, anschließend brachte uns die Familie des jungen Mannes die Zubereitung von Kaffee bei, den wir dann auch gemeinsam tranken. Wir wurden sehr herzlich aufgenommen und es ergaben sich interessante Gespräche. Nach der Mittagspause erkundeten wir dann die Innenstadt von Moshi und staunten nicht schlecht über das dort herrschende Gewusel. Den Abend ließen wir gemütlich bei einem Drink an der Bar ausklingen.

Tag 4:

Hatari Lodge / Safari Arusha Nationalpark

Gestern haben wir mit der “richtigen” Safari begonnen. Direkt hinter dem Eingang des Arusha-Nationalparks wurden wir schon von den Giraffen begrüßt. Desweiteren konnten wir auch viele andere Tiere wie z. B. Paviane, Blaue Meerkatzen, Büffel, Flamingos uvm. beobachten. Unser Guide Hosea stellte wegen des Wetters auch kurzer Hand die Route um, damit wir die bestmögliche Chance zur Tierbeobachtung hatten, denn am Nachmittag ging es von einem Ranger bewacht auf einen Bushwalk. Ein unvergessliches Erlebnis, ganz hautnah diese tolle Landschaft zu genießen. Unterwegs trafen wir zunächst auf eine Rotte Warzenschweine, die sich von uns unbeeindruckt in nur 3m Entfernung das Gras schmecken ließen. Absolutes Highlight des Tages war aber die Büffelherde, an der wir mit nur 15m Abstand vorbeischlichen. Adrenalin pur und Gänsehautmoment in einem.
Die Nacht verbrachten wir in der Hatari-Lodge. Ein von der deutschen Familie Gabriel betriebenes, uneingeschränkt zu empfehlendes Luxusdomizil mitten im Nationalpark. Leider war die Familie Gabriel Opfer einer medialen Falschmeldung, dass sie den Querdenkern nahestünden. Wir können nur sagen, Herr Gabriel ist ein vernünftiger, reflektiert denkender Mensch und ganz sicher kein Coronaleugner! In der Lodge liegt das Fieberthermometer für Neuankömmlinge parat, es gibt Desinfektionsmittel auf dem Zimmer und wenn man Wert darauf legt, ist Abstand halten auch kein Problem. Wir können nur einen Besuch in dieser Lodge nur weiterempfehlen, vor allem wegen der unmittelbar erlebbaren Tierwelt und wegen des sehr zuvorkommenden Personals.

Tag 5:

Schule / Lake Manyara

Heute besuchten wir die primary school. Leider trafen wir keine Kinder an, da diese eine Woche Ferien haben. Stattdessen empfingen uns drei Männer, deren Funktionen in der Dorfgemeinschaft in etwa unserem Bürgermeister und einem Ortsvorsteher entsprachen. Stolz präsentierten sie das fast fertig gestellte Haus für 2 Lehrerfamilien und den Rest der Schule. Äußerst dankbar nahmen sie die von uns mitgebrachten Geschenke entgegen und versicherten uns, welch große Hilfe die Stifte und Papierblöcke für die Kinder bedeuten. Besonders freuten sie sich über überreichtes Verbandmaterial, da so etwas bislang nicht in der Schule zur Verfügung stand. Ein besonderes Highlight waren die Fieberthermometer, da es solche üblicher Weise nur in den Krankenhäusern gibt und nun bei den Kindern schneller entschieden werden kann, ob sie wegen hohem Fieber eben in ein solches gebracht werden müssen. Es war zutiefst bewegend diese ehrliche Freude und Dankbarkeit über solche Kleinigkeiten zu erfahren. Wer sich näher über das Projekt informieren oder gerne Hilfe leisten möchte, die ankommt, findet hier weitere Infos.

Nach dem Mittagessen in einer ehemaligen Kaffeeplantage ging es zu unserer heutigen Übernachtungs-Lodge am Lake Manyara. Schon auf dem Weg dorthin begegneten wir vielen Wildtieren, obwohl die Lodge nicht im Nationalpark liegt. Von unserem Balkon aus konnten wir gut die Gnus beobachten. Zum Abendessen und zurück wurden wir von einem Massai begleitet, da auch immer mal ein Löwe in der Lodge vorbeischaut. Auch in dieser Lodge wurden die Hygieneauflagen umgesetzt….

Heute Nacht konnten wir den Löwen durch die Anlage wandeln und dabei brüllen hören. Das packen wir dann in den nächsten Bericht. Es ist wunderschön hier!!! Genau die richtige Mischung für uns zwischen Luxus und Wildnis 🦓🦒🦁 jetzt frühstücken wir erst mal schön und melden uns dann wieder….

Tag 6:

Löwenbesuch & Tarangire Nationalpark

Nachdem wir in der vergangenen Nacht immer wieder die Laute eines Löwen vernommen haben, können wir berichten, dass er weder uns noch unseren Guide gefressen hat. Nach dem Frühstück ging es dann mit Lunchpaket für das Mittagessen bestückt in den nahegelegenen Tarangire – Nationalpark. Dort verbrachten wir den gesamten Tag mit Tierbeobachtungen und konnten bis auf den Löwen, der sich nun, anders als in der Nacht, in vornehmer Zurückhaltung übte, viele Tiere sehen. Zum Teil waren auch Jungtiere zu entdecken, so z. B. Zebrafohlen, Elefanten- und Büffelkälber und kleine Affenkinder. Hosea steuerte dabei sehr umsichtig den Toyota durch zum Teil sehr unwegsames Gelände, und ermöglichte uns dabei sehr dicht an die wilden Tiere heranzukommen. Auch über die unberührte Natur, haben wir viel von ihm gelernt, z. B. über Affenbrot- und andere Bäume und Heil- und Giftpflanzen. Den Tag beschließen wir nun in der von einem wunderschönen Garten umgebenen Kitela Lodge in der Nähe des Ngorongoro-Kraters, welcher unser nächstes Ziel darstellt.

Noch eine Notiz am Rande: Wir möchten hier noch mal lobend die öffentlichen Toiletten im Tarangire – Park erwähnen. An denen könnten sich die meisten deutschen Rasthöfe in Sachen Sauberkeit mal eine Scheibe abschneiden!

Tag 7:

Der Ngorongoro-Krater und Fahrt zur Serengeti

Heute Morgen ging es mit einem Lunchpaket ausgestattet in den Ngorongoro-Nationalpark. Da wir sehr früh aufgebrochen waren, erreichten wir den Nationalpark noch völlig in dichten Nebel gehüllt. So ging es durch dichten, nebligen Urwald zunächst den Kraterrand rauf und dann wieder runter. Als wir den Nebel verließen, konnten wir einen Blick auf den Krater werfen, der auf Grund seiner Vegetation einzigartig ist. Im Krater selbst bot sich wieder ausreichend Gelegenheit zur Tierbeobachtung. So sahen wir, wenn auch aus großer Entfernung, zum ersten Mal Löwen wie auch Flusspferde, außerdem säumten verschiedene Gazellen und alte Bekannte wie Zebras und Gnus den Weg.
Dann traten wir nach dem Lunch die Fahrt Richtung Serengeti an. Also wieder Kraterrand rauf und einmal oben rum. Und dann bot sich uns ein einmaliger Blick auf die endlosen Weiten der Savanne. Das ist Afrika, wie man es sich seit der Kindheit vorgestellt hat! Über holprige Straßen erreichten wir in der Dämmerung unsere Tended Lodge mitten in der Serengeti. Wobei wir auf dem Weg dorthin schon mal einen Blick auf einige gut gesättigte Löwen werfen konnten. Nachdem uns unser Guide Hosea heute nach insgesamt 12 Stunden und 228 km sicher ans Ziel gebracht hatte, beendeten wir den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen. Morgen früh werden wir dann starten, die Serengeti in all ihrer Schönheit zu entdecken….

Tag 8:

In der Serengti

Gestern waren wir den ganzen Tag in der Serengeti unterwegs. Der Tag stand ganz im Zeichen der großen Katzen. Hosea fuhr mit uns in einen entlegenen Winkel des Parks, in dem sich Löwen und Geparden gerne aufhalten. Und so trafen wir auch sowohl die Löwen, als auch den Geparden an. Letztere sind wohl schwierig zu finden und wir hatten das Glück, gleich zweimal auf diese athletischen Tiere zu treffen. An eine Gruppe aus drei Brüdern kamen wir sogar bis auf 1,5m heran. Außerdem konnten wir erleben, dass Zusammenhalt im Busch groß geschrieben wird und sich die Guides einerseits bei Autopannen aushelfen, sich aber auch gegenseitig über Funk informieren, wenn etwas Besonderes entdeckt wird. So kam es, dass unser Tag später endete als geplant, da wir noch mal 20km durch die Serengeti rasten, um einen Leoparden zu sehen. Hier trafen wir dann auch zum ersten Mal auf eine regelrechte Ansammlung von Safari-Fahrzeugen, den übrigen Tag waren wir relativ allein unterwegs und trafen nur maximal mit 2 oder 3 anderen Wagen gleichzeitig zusammen.
Natürlich gab es auch Begegnungen mit Elefanten, Zebras, Gazellen und vor allem unfassbar vielen Gnus. Prof. Grzimek hatte recht: Serengeti darf nicht sterben! Sie ist ein einmaliges Naturphänomen.

 

Tag 9:

In der Serengti, Teil 2

Gestern Morgen brachen wir auf, die Serengeti wieder zu verlassen, zuvor jedoch ging es noch mal auf Safari. Und die Tiere meinten es gut mit uns.
Wir besuchten einen Flusspferde-Treffpunkt und konnten sehr gut das Verhalten der Dickerchen beobachten. Auch bekamen wir noch ein Krokodil und einen Waran vor die Linse. Auf dem Rückweg trafen wir dann eine Löwin, die wie ein Fotomodell für uns am Straßenrand posierte. Und es säumten wieder unzählige Gnus, Zebras und im Akazienwald auch Giraffen unseren Weg.
Dank des guten, sonnigen Wetters konnten wir einen schönen Blick vom Kraterrand auf den Ngorongoro – Krater werfen, der uns bei unserer Hinfahrt auf Grund des morgendlichen Nebels verwehrt geblieben war. Nach der Übernachtung im Hochland befinden wir uns jetzt auf dem Weg nach Arusha, um von dort aus nach Sansibar zu fliegen, wo wir noch drei weitere Nächte verbringen werden.
Wir verlassen das Festland Tansanias mit unvergesslichen Erinnerungen an Bord. Eine Reise zu diesen Naturparadiesen und den herzlichen und fröhlichen Menschen können wir nur weiterempfehlen!
Wir bedanken uns bei unserem Guide Hosea, der uns gut und sicher durch die Wildnis führte.
Wir kamen als Fremde in dieses Land und gehen als Freunde.
Kwa heri!!!

Ein tolles Elefantenvideo finden Sie auf unserer Facebook Seite, anschauen lohnt sich!

 

Badeaufenthalt

Insel Sansibar

Heute ist Tag der Abreise von einer wunderschönen Insel. Wir haben hier die Hauptstadt Stone Town besichtigt, u. a. das Denkmal für die Opfer des Sklavenhandels. Sehr erschütternd zu sehen, was Menschen anderen Menschen antun können, umso schöner, vom Guide zu erfahren, dass die Bewohner Sansibars heute friedlich zusammenleben, ob afrikanischer oder arabischer Abstammung. Sie hätten ihren Frieden mit der Vergangenheit geschlossen. Das spiegelt die positive Lebenseinstellung der Menschen hier wieder, die man in jedem Moment spüren kann. Des Weiteren besuchten wir noch einen Markt – auch für Europäer, die exotische Märkte schon kennen, ein optisches und geruchsintensives Erlebnis – und eine Gewürzplantage. Dort lernten wir allerhand über die hier angebauten Gewürze und konnten die dort produzierten Produkte auch gleich sehr günstig erwerben. Den Rest unserer Zeit nutzten wir dann zum Entspannen am wunderschönen Puderzuckerstrand, auch wenn sich hier an der Ostküste die Gezeiten sehr stark auswirken, ein traumhaftes Panorama bleibt allemal. Und zum Schwimmen gibt es ja auch noch den Pool.
Wenn demnächst jemand zu uns sagt: “Geh doch dorthin, wo der Pfeffer wächst!” dann werden wir antworten können : “Jederzeit gerne!”

> ENDE <

Wir freuen uns sehr, dass unsere Gäste ihre Begeisterung und Emotionen mit uns teilen und uns diese wundervollen Berichte und Bilder zukommen lassen haben.

Haben auch Sie durch die tollen Eindrücke Fernweh nach Tansania bekommen? Alle unsere Tansania Reisen 2021 finden wie geplant statt, die nächsten Gäste starten bereits am 21. Juni 2021 zu ihrem persönlichen Traumurlaub.

Ein besonderes Highlight ist unsere Exklusiv-Reise zur großen Gnu-Wanderung vom 21.08. – 03.09.2021 mit erstklassiger reisewelt-Reiseleitung von Anfang an.

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin in unserem Büro. Wir freuen uns auf Sie.

Bei uns sind Sie in sicheren Händen, wir stehen in regelmäßigem Kontakt mit unseren Guides in Tansania, damit Ihr Traumurlaub zu einem einzigartigen Erlebnis für Sie wird.

Bald erscheint unsere neuer neuen Afrika-Katalog!
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